|
|
|
LASERBEHANDLUNG Funktionsweise der Laserbehandlung - Kurzfassung: eine Entfernung von Farbpartikeln aus der Haut ist am sichersten mit gütegeschalteten Lasern möglich - Das Laserlicht leuchtet in die helle Haut, entfaltet aber aufgrund seiner einheitlichen Wellenlänge seine Kraft nur an denFarbpartikeln. Nur sie werden kurzzeitig (milliardstel Sekunden) erhitzt und dadurch erkennbar für die weißen Blutkörperchen (“Fresszellen”). Diese “Fresszellen” transportieren nun die Farbpartikel etwa einen Monat lang auf natürlichem Weg (Blut-Galle-Darm) aus dem Körper. - Die Haut wird nicht geöffnet und die Farbpartikel werden nicht “verdampft”, sondern durch den Laserstrahl markiert, von der Haut erkannt und abtransportiert. - Eine große Menge an Farbpartikeln erfordert mehrmalige Behandlung derselben Stelle - Das Verfahren nennt sich selektive Photothermolyse. Es wird bei der Entfernung von Tätowierungen seit Anfang der neunziger Jahre weltweit eingesetzt.
Risiken und Nebenwirkungen: - Pigmentverschiebungen - helle oder dunkle Stellen im behandelten Bereich (selten)- Äusserst selten: Narbenbildung - Dein Arzt kann Dir über die tatsächlichen Risiken Auskunft geben
Behandlungsablauf: - Beratung- Hautfachärztliche Begutachtung durch unsere Chefärztin - Aufstellen eines Behandlungsplanes - Fotodokumentation - Optimale Vorbereitung auf die Behandlung, optimaler Behandlungszeitpunkt - Laserbehandlung, evtl. anfängliche Orientierungsbehandlung - Optimale Nachbehandlung in den folgenden Tagen - Weitere Behandlungen im Mindestabstand von einem Monat - Abschluss der Behandlung und Fotodokumentation
erforderliche Behandlungsanzahl: - Tätowierungen im Handverfahren (Laientätowierungen): 4 bis 7 , selten 10- Tätowierungen mit Maschinen (auch Eigenbauten): 7 bis 12, selten 20 - Andere Farbpartikel: in Abhängigkeit von den Farbarten und der Farbmenge 7 bis 12, selten 20 Preise: - Abhängig von der erforderlichen Laserart und der Behandlungsflächealternative Behandlungsverfahren: - Cover-up ( Überdecken der alten Tätowierung mit einer neuen Tätowierung)- Abdecken mit Abdeckstiften oder Covermark (wasserfestes, hautfarbenes Make-up) - bei der Entfernung von Farbpartikeln aus der Haut gibt es keine narbenfreie Alternative zur Laserbehandlung mit gütegeschalteten Lasern - bei den folgenden Methoden ist Narbenbildung die Regel: Chirurgische Entfernung mit oder ohne nachfolgender Hauttransplantation, Abrasionsverfahren (mit Salz, medizinischem “Sandstrahlen”, hochtourigen Schleifmaschinen), tiefes Peeling, Nachstechen mit verschiedenen Substanzen, Abtragung der Farbpartikel mit Abtragungslasern, Koagulation mit gepulsten oder getakteten Lasern.
[Quelle: www.tattoo-net.de , www.tattoomagic.de ] |
|
Aktualisiert: 19. April 2007 |