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Von Tattoos absehen sollte, wer an: Ebenfalls von Tattoos absehen sollte wer schwanger, alkohol- oder drogenabhängig ist oder regelmässig Medikamente einnehmen muß. Auch wenn wir hier ein paar medizinisch "angehauchte" Tipps geben - wir dürfen und können keine medizinische Beratung durchführen - wir bitten daher von medizinischen Fragen per Email abzusehen. Wer dennoch meint uns eine diesbezügliche Email zu senden, sollte sich nicht wundern wenn keine Antwort kommt. Zum einen ist es gesetzlich verboten und zum anderen wäre es unseriös. Bitte fragt bei derartigen Fragen Euren Haus- oder Hautarzt oder das Studio welches Euer Tattoo erstellen soll. Ein Tattoo bleibt ein Leben lang. Beispiel: für ein Tattoo ca 10x10 cm 100-150€/Sitzung, dabei braucht man bei einer Laser-Behandlung etwa 10-15 Sitzungen, bei einer Diathermie-Behandlung je nach Stichtiefe 3-8 Sitzungen. Besser ist, sich vorher ausreichend Gedanken zu machen, was, wohin und von wem man sich inken lassen möchte. Was lasse ich mir tätowieren? Geduld ist überhaupt etwas, das man sich beim Tätowieren schon fast rituell zulegen sollte. Denn habt Ihr "Euer" ganz eigenes Motiv gefunden, empfiehlt es sich, sich die Vorlage ein knappes Jahr (je länger desto besser) über das Bett zu hängen, und es sich jeden Abend und jeden Morgen anzuschauen Läuft Euch während dieser Zeit ein anderes Motiv über den Weg, das Euch besser gefällt, werdet Ihr froh sein, das "alte" ganz einfach von der Wand nehmen zu können. Wenn es einmal auf die Haut übertragen wurde, geht das nicht mehr! Ihr solltet es auch Euren Freunden zeigen, denn Zweifel können auch durch Kritik wachsen, und auch dann ist es besser, wenn ein "böh, find ich aber doof/langweilig" kommt, bevor gestochen wird! Auch hier kann man das Traumtattoo erst einmal als Henna-, Edding-, oder Airbrush-Tattoo fertigen lassen, dann weiß man es ganz genau... Gefällt Euch aber Euer Motiv nach einem Jahr noch genauso gut wie zu Anfang,
und ist es Euch auch nicht langweilig geworden, dann habt Ihr gute
Voraussetzungen, es Euer ganzes Leben lang gut zu finden. Welche Körperstelle ist am geeignetsten? Wer soll's machen? Nehmt keinesfalls den erstbesten, bloß weil er in der Nähe oder
super-billig ist. Ihr wollt Euer ganzes Leben mit Eurem neuen "küstlichen
Muttermal" umherwandeln, deswegen tretet es nicht mit Füßen, indem Ihr es
zum Billigprodukt degradiert! Schaut Euch um, es gibt Studios genug, zwischen
denen man entscheiden kann. Spart nicht am falschen Ende, sucht, bis Ihr einen
gefunden habt, dem Ihr Euch anvertrauen könnt. Seht Euch in den Läden um: Erkundigt Euch auch nach den Spezialgebieten der Tätowierer. Wenn Ihr einen fotorealistischen Büffelkopf haben wollt, seid ihr bei jemandem, der fast nur Blackwork macht, sicher nicht gut aufgehoben. Seht Euch Arbeiten des Tätowierers an; die meisten haben Fotoalben, in denen sie Ihre Arbeiten zeigen können. Und: Zum Schluß noch eines: Was noch zu beachten ist... Fangen wir bei den Vorbereitungen an: Beim Stechen selbst, versucht Euch weitestgehend zu entspannen. Wenn Ihr Euch
verkrampft, zuckt Ihr zuviel, und die Gefahr ist groß, daß der Tätowierer
abrutscht. Atmet tief und ruhig, konzentriert Euch auf irgendetwas anderes,
redet mit jemandem, oder versucht Euch anders abzulenken. Nach dem Stechen ist es wichtig, das Tatto richtig zu pflegen. Denkt daran,
daß ein Tattoo nichts weiter ist als eine Wunde, die eine Narbe hinterlässt.
Nur, daß die Narbe gefärbt ist. Die kann aber (und das passiert nicht selten)
als solche erkennbar bleiben, wenn die Wunde im Heilprozess nicht sauber
gehalten und gehegt und gepflegt wird. Das Tattoo kann sich erheben, oder, wenn
der Tätowierer auch Scheiße gebaut hat, sich richtig verziehen, weil die Haut
nicht richtig abheilen konnte (z.B., wenn zu tief gestochen wurde.) - säubert das Tattoo vorsichtig mit lauwarmem Wasser, tupft es vorsichtig mit einem Handtuch ab und reibt es mit einer Heilsalbe ein (Panthenol o.ä.) - die nächsten 2-3 Wochen das Tattoo 3-4 mal am Tag mit Heilsalbe einreiben (Ihr erkennt schon selbst, wie lange das nötig ist), und lasst möglich viel Luft dran, also keine Verbände o.ä. tragen - die ersten 4-6 Wochen nicht baden gehen, und auch nicht ins Solarium. Setzt das Tattoo keiner direkten Sonneneinstrahlung aus, denn zuviel Wasser und UV-Strahlung lassen das Tattoo verblassen. Duschen ist okay, wenn ihr das Tattoo dabei ein wenig schont. Notfalls vor dem Duschen das Tattoo mit Vaseline einreiben, dann passt das schon... - es wird sich eine Kruste bilden, und es wird etwas jucken. NICHT KRATZEN!!! Wenn Ihr es nicht aushaltet, bedeckt das Tattoo mit einem dünnen Baumwollhanduch, und streicht mit der Hand behutsam darüber, um die Haut zu beruhigen Wenn's dennoch Probleme gibt, die über die Normalitäten einer stinknormalen Wunde hinausgehen, wendet Euch an den Tätowierer oder direkt an einen Hautarzt. [Quelle: www.tattoo-net.de , www.tattoomagic.de ]
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Aktualisiert: 19. April 2007 |